Wenn die Probleme zu groß werden
Manchmal reicht es aus, Freunde oder Familienmitglieder mit an den Tisch zu holen. Eine unparteiische, dritte Instanz kann das streitende Paar auf das eigentliche Problem fokussieren. Wenn Fehlstrukturen im Streiten erstmal aufgedeckt sind, können gemeinsam Lösungswege erarbeitet werden. Der Vorteil vom überwachten Streiten liegt in der dritten Person, die genau zuhört und die Partner auf Missverstandenes aufmerksam macht. Häufig verlieren die Streithähne nämlich den Blick für das Wesentliche und hören dem anderen nicht zu. Wenn die Anforderungen und Wünsche an die Beziehung ruhig und strukturiert vorgetragen werden können, finden sie auch Beachtung.
Professionelle Hilfe
Wenn Paare Kinder bekommen, sind die Kinder manchmal der Grund für Streit. Besonders in Erziehungsfragen sind sich Eltern uneinig. Selbst wenn die Beziehung vorher besonders harmonisch und stabil war, so kann doch die neue Verantwortung alles umkehren. Bevor sie ihren Nachwuchs zu Scheidungskindern machen, sollten Eltern eine systemische Familienberatung suchen. Mit professioneller Hilfe lassen sich die Probleme aus dem Weg räumen und alte Verhaltensmuster ablegen. Vor allem bei eingefahrenen Situationen ist psychologischer, neutraler Beistand wichtig.
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